Dreiflüsse-Trachtengau Passau e.V.
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Trachtler gedenken ihrer verstorbenen Mitglieder

Bei einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Salzweg haben die Trachtlerinnen und Trachtler aus dem Dreiflüsse-Trachtengau Passau nicht nur der im vergangenen Jahr verstorbenen Trachtler gedacht. Es war auch ein Gottesdienst, um um Gottes Hilfe für die Überwindung der Corona-Pandemie zu bitten. So machte der geistliche Beirat des Dreiflüssegaues, Pfarrer Josef Tiefenböck, auch Mut trotz der Pandemie „die wahre Pflege des Brauchtums nicht aus den Augen zu verlieren.“

Gauvorstand Walter Söldner konnte rund 100 Trachtlerinnen und Trachtler aus dem gesamten Dreiflüsse-Trachtengau begrüßen. Sowohl aus dem Bayerischen Wald, als auch aus dem Rottal waren sie nach Salzweg gekommen. „Wir können nicht alles aus eigener Kraft schaffen und möchten daher unseren Herrgott bitten, dass er uns hilft“, sagte Söldner in seiner Begrüßung. Geduld, Zuversicht und Vertrauen auf Gott ist in dieser Zeit wichtig. Besonders erinnerte Söldner auch an die im letzten Jahr verstorbenen Trachtlerinnen und Trachtler. Stellvertretend für Alle nannte er das vor kurzem verstorbene Gauehrenmitglied Karl Jell vom Heimatverein Buchberg.

Das Evangelium des dritten Sonntags in der Osterzeit verdeutlich für den geistlichen Beirat des Dreiflüsse-Trachtengaues sehr gut die Situation in der sich die Trachtler und viele andere derzeit befinden. „Die Emmausjünger waren enttäuscht und fast hoffnungslos. Sie waren hin und her gerissen und wussten nicht, wie es weitergeht“, begann Pfarrer Josef Tiefenböck seine Predigt. In einer ähnlichen Situation wie die Jünger befinden sich auch die Trachtler. Durch die Pandemie fehlt allen die Gemeinschaft der großen Trachtlerfamilie, das Zusammenkommen zum Tanzen und Platteln, zum Musizieren und Singen, zum Ratschen und Feiern.

Genauso wie die Emmausjünger Hoffnung geschöpft haben, als Jesus das Brot gebrochen hat, so erweckt für Tiefenböck auch der Gedenkgottesdienst die Hoffnung, dass es bald wieder anders werden möge. „Als Trachtler pflegen wir die Tradition und das Brauchtum“, so der Trachtenpfarrer. Als äußeres Zeichen ist das durch die Tracht erkennbar. Aber innerlich ist es die starke Bindung zu unserer Heimat, die uns verbindet.

„Der gemeinsame Gottesdienst ist damit ein kleiner Festtag in unseren Trachtler- und Trachtlerinnenherzen, dass wir zusammenkommen, um die Pflege des wahren Brauchtums trotz der Pandemie nicht aus den Augen zu verlieren. So möchte ich uns alle ermutigen, dass wir uns selbst, unserer Heimat und der Pflege unseres Brauchtums treu bleiben – auch über die Pandemie hinaus“. Pfarrer Tiefenböck ermutigte damit alle, dass diese schwierige Zeit im Vereinsleben, auch mit dem Glauben, dass Gott mit uns ist, überstanden wird. Er hat, ebenso wie das Vorbild der Emmausjünger, die Hoffnung, dass die Trachtenvereine nach der Coronazeit zu neuem Leben und frischer Blüte erwachen, genauso wie es im Evangelium über die Emmausjünger heißt, dass sie ein brennendes Herz hatten.

Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Salzweg wurde besonders auch von den Salzweger Trachtlern mitgestaltet durch das Vortragen der Lesung und der Fürbitten. Ebenso sorgten die Salzweger Stubenmusi und der Soizweger Zwoagsang für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.

Letzte Änderung am Samstag, 08 Mai 2021 22:14